Verantwortungsvoller Umgang mit dem Gemeindehaushalt

alt CDU gibt nicht mehr Geld aus als unbedingt nötig Der Kerkener Haushaltsentwurf für 2012 weist in Einnahmen- und Ausgaben (Ergebnisrechnung) ein Defizit von mehr als 1 Mio. € aus. Hauptgrund sind die innerhalb von 2 Jahren zusammengestrichenen Landeszuweisungen. Überall berichten die Medien davon.
Wünsche bestehen genug. Beispielsweise sollte ein Stelle Wirtschafts- und Tourismusförderung der Entwicklung der Gemeinde gut tun. Doch Rainer Hufschmidt, Fraktionsvorsitzender der CDU betont: „Alles was wir jetzt zu Lasten der Kerkener Finanzen ausgeben, müssen unsere Kinder später zurück zahlen." - er hat selber 2 Kinder. Die Stelle wird vorläufig nicht eingerichtet. „Doch wirklich großes Sparpotential ist nicht zu erkennen." stellt er fest.
In einer Angelegenheit geht die CDU allerdings voran. Kerken braucht ein Verkehrskonzept. Seit mehr als 10 Jahren wünscht der Rat, die Ortskerne von Aldekerk und Nieukerk in der Geschwindigkeit der Fahrzeuge auf 30 km/h zu begrenzen. Ziel ist Schutz der Bürger vor Rasern, besonders Schutz der Kinder. Immer wieder werden seitens des Kreises Kleve Hindernisse aufgebaut. Zuletzt wurde im vergangenen Jahr ein Verkehrskonzept gefordert. Das möchte die CDU-Fraktion jetzt realisieren.
Sorgen macht der CDU-Fraktion das Rechnungswesen. Durch das „Neue Kommunale Finanzmanagement" (NKF = Doppelte Buchführung) und die dafür eingesetzte Software sind unterjährige Berichte nicht mehr zu bekommen. „Das ist wie Blindflug." stellt der stellv. Fraktionsvorsitzende Ulrich Neffe fest. „Erst im Dezember 2011 wurden vorläufige Daten für 2010 genannt. Danach hat Kerken statt einem Defizit von gut 1 Mio. € einen Überschuss von über
200 Tausend € als Ergebnis. Also um 1,4 Mio. € daneben." Die CDU-ler werden weiterhin auf aktuelle Berichterstattung, eines der Ziele von NKF, drängen.
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